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Daniel Langemann, Gründer von xebro

VTH eData-Pool als Datenquelle für deinen Shop

Artikelstammdaten aus dem VTH eData-Pool in Shop und PIM übernehmen: eCl@ss-Klassifikation, Import- und Exportformate, Zuordnung zu deinen Artikelnummern und laufende Aktualisierung statt einmaligem Import.

Letzte Änderung: 17. September 2026

Der VTH eData-Pool ist die Stammdatenplattform des Verbands Technischer Handel, entwickelt gemeinsam mit der IFCC GmbH. Hersteller liefern ihre Artikeldaten dort in einem abgestimmten Format ein, und Händler bekommen im Gegenzug Produktstammdaten, die nicht jeder für sich selbst aufbereiten muss.

Der entscheidende Punkt für deinen Shop: Die Daten sind nach eCl@ss klassifiziert und mit Attributen beschrieben. Sie kommen also nicht als Fließtext, sondern strukturiert, und genau das braucht eine Suche, die funktioniert.

Warum strukturierte Daten hier den Unterschied machen

Ein Kunde, der einen Gewindeschneider sucht, sucht nicht nach einem Namen. Er sucht nach Durchmesser, Steigung, Werkstoff, Norm und Beschichtung. Filter über solche Merkmale funktionieren nur, wenn die Merkmale als eigene Felder vorliegen und über alle Hersteller hinweg dieselbe Bedeutung haben.

Genau das leistet eine Klassifikation wie eCl@ss: Sie sorgt dafür, dass „Durchmesser“ bei zehn verschiedenen Herstellern dasselbe Feld ist. Ohne diese Grundlage bleibt jede Filterleiste im Shop ein Näherungswert, und die Suche liefert Ergebnisse, bei denen der Kunde am Ende doch anruft.

Was bei der Anbindung tatsächlich zu tun ist

Der Datenbezug ist der einfache Teil. Für Im- und Export werden Standardformate verwendet, und die Schnittstellen sind so angelegt, dass unterschiedliche Formate verarbeitet werden können. Die Arbeit steckt danach:

Zuordnung zu deinen Artikelnummern. Der Pool kennt Hersteller- und Klassifikationsnummern, dein ERP kennt deine eigenen. Diese Abbildung ist die Grundlage für alles Weitere und in der Praxis der Punkt, an dem Projekte hängen bleiben.

Entscheidung, was führt. Preise und Bestände kommen aus deinem ERP, beschreibende Daten aus dem Pool. Für jedes Feld muss geklärt sein, welche Quelle gewinnt, sonst überschreibt der nächste Import die Pflege von letzter Woche.

Umgang mit Lücken. Nicht jeder Hersteller liefert in derselben Tiefe. Für Artikel ohne Attribute braucht es einen definierten Umgang, statt dass sie aus der Filterung fallen und damit faktisch unsichtbar werden.

Laufende Aktualisierung. Ein einmaliger Import ist ein Datenstand, kein Prozess. Sinnvoll ist ein wiederkehrender Abgleich, der Änderungen erkennt und nur diese verarbeitet.

Die Strecke bis in den Shop. Ob die Daten direkt in den Shop gehen oder über ein PIM laufen, hängt davon ab, ob du sie nur ausspielen oder auch redaktionell anreichern willst. Beides ist möglich, aber die Entscheidung sollte vor dem ersten Import fallen.

Zusammenspiel mit den anderen Quellen

Der eData-Pool ist selten die einzige Quelle. Typisch ist eine Kombination:

  • VTH eData-Pool für strukturierte Artikelstammdaten und Attribute
  • OXOMI für Kataloge, Datenblätter, Medien und Videos
  • nexMart für Herstellerdaten mit Preis- und Verfügbarkeitsabfrage
  • dein ERP für Preise, Konditionen und Bestände

Diese Quellen widersprechen sich gelegentlich. Eine klare Regel, welche Quelle für welches Feld zuständig ist, ist deshalb kein Formalismus, sondern der Unterschied zwischen einem Shop, dem man traut, und einem, bei dem der Innendienst sicherheitshalber nochmal nachsieht.

Wie wir dabei vorgehen

Wir fangen mit einer Bestandsaufnahme an: Welche Artikel sind überhaupt im Pool abgedeckt, wie vollständig sind die Attribute, und wie gut lassen sich die Nummern gegen dein ERP abbilden? Diese Frage beantwortet man besser vorher als nach dem ersten Import.

Danach bauen wir die Übernahme als wiederholbaren Ablauf auf, mit Protokoll darüber, was importiert und was verworfen wurde. So bleibt nachvollziehbar, warum ein Artikel im Shop so aussieht, wie er aussieht.

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